Fatale Außenwirkung: Die Folgen des Rennbahndeals

Pressemitteilung
SPD Niederrad
vom 7.6.2017

Fatale Außenwirkung: Die Folgen des Rennbahndeals

Mit allergrößter Verwunderung hat die SPD Niederrad die Äußerung von Barbara Brehler-Wald, der Büroleiterin des Baustadtrats Jan Schneider aufgenommen. Ihr zufolge habe eine Zwischennutzung des Rennbahngeländes bis zu einer endgültigen gerichtlichen Entscheidung eine fatale Außenwirkung. Die Vorsitzende der SPD Niederrad, Stefanie Then, konstatiert hierzu: „Eine fatale Außenwirkung für die Stadt Frankfurt haben vor allem die Nachwehen des schwarzgrünen Dilettantismus der letzten Legislaturperiode. Offensichtlich waren die federführenden Herren Cunitz und Frank nicht in der Lage ein Vertragswerk mit dem DFB zu gestalten, dass rechtlich wasserdicht war. Sonst hätten wir nicht all die hohen Geldflüsse an Hippodrom und Golf absolute gesehen, erst recht nicht die inzwischen schon seit Jahren laufenden rechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Rennklub, sondern die Übergabe des Rennbahngeländes am 1.1.2016. Ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne der Stadt Frankfurt und ihrer Bürger sieht anders aus. Eine positive Außenwirkung kann in dem Kontext nur noch eine letzte Personalie haben.“

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD Niederrad und Ortsbeirätin Petra Korn-Overländer ergänzt: „Schon bei bekannt werden des Vertragswerkes der Stadt Frankfurt mit dem DFB wurde offensichtlich, dass den Handelnden massive handwerkliche Fehler unterlaufen sind. Schon damals im Herbst 2014 haben sich aus dem Magistratsvortrag M 148 für die Niederräder SPD eine Vielzahl von Fragen ergeben. Tatsächlich wurden unsere schlimmsten Erwartungen deutlich übertroffen.“

Doris Mollath-Zündorf, stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, abschließend: „Eine fatale Außenwirkung hat es, wenn das Rennbahngelände aufgrund der laufenden Verfahren weiter verfällt. Schon jetzt fällt das ehemals sehr gepflegte Gelände durch Verfall und Vandalismus auf. Wir können alleine schon aus Gründen der Sicherheit im Stadtteil einen weiteren Verfall nicht akzeptieren. Sollte sich bei dem nächsten Gerichtstermin Ende des Monats herausstellen, dass sich die rechtlichen Auseinandersetzungen noch über weitere Jahre hinziehen, erwarten wir vom Baudezernenten, dass er das Angebot der Eagle Golfers Dribbdebach annimmt und mit dem Rennklub eine einvernehmliche Lösung über die Pflege des Geländes findet, die dem Sicherheitsbedürfnis der Niederräder entspricht.“

Pressekontakt:
Stefanie Then
0163-4417853

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