Kondolenzbuch Ralf Heider

Auf dieser Seite haben Sie die Gelegenheit, Ihre Gedanken und letzten Grüße für Ralf Heider zu hinterlassen.

16 comments on “Kondolenzbuch Ralf Heider

  1. Lieber Ralf, ich bin fassungslos und unendlich traurig. Erst letztens haben wir miteinander gesprochen und vor gar nicht langer Zeit habe ich dich zur Begrüssung umarmt und am letzten Freitag habe ich von dir eine Mail erhalten. Darin hast du uns mitgeteilt, dass du erst nach Ostern wieder im Lande sein wirst. Und nun …? Du wirst nie mehr wieder kommen, dein Weg ist ab sofort kein irdischer mehr. Ich grüsse dich ein letztes Mal. Lange waren wir politische Wegbegleiter. Unermüdlich hast du dich für Niederrad und seine Bürger eingesetzt und deine Stimme erhoben gegen Ungerechtigkeiten aller Art und der Zerstörung des Bannwaldes durch den Flughafenausbau. Trotz aller Ernsthaftigkeit schlummerte in dir der Lausbub mit einer gehörigen Portion Ironie und Sarkasmus. Ich werde dich vermissen! Mein Mitgefühl gilt deiner Tochter, deiner Frau, deiner Familie und deinen engsten Freunden.
    In stillem Gedenken
    Petra

  2. Wie soll man so eine Nachricht aufnehmen ohne geschockt und tieftraurig über dieses plötzliche und unerwartete Ableben zu sein ?
    Ralf, es war mir eine Ehre mit Dir Arbeiten zu dürfen.Deine Offenheit und Neugierde, dein ernsthaftes Interesse deine politischen Anliegen zu vertreten, verdienen Respekt!

    Meine Gedanken sind bei Deiner Familie.
    Aida Ben Achour

  3. Ralf Heider war so geglückt anders.

    Ralf Heider war stets freundlich, überhaupt kein Lautsprecher aber ein Kämpfer mit Herz.

    Ralf Heider war sehr verläßlich, nie schwammig, sondern immer glasklar.

    Ralf Heider duckte sich nicht weg, sondern war da, wenn es galt, für seine Mitmenschen unerschrocken einzustehen und Position zu beziehen.

    Ich bin heute sehr traurig – ein großes KÄMPFERHERZ hat aufgehört, zu schlagen.

    Ich bitte für Dich lieber Ralf und Deine Familie.

    Dein dicker Freund Obelix von der Montagsdemo.

  4. Ich bin auf eine gewisse Art sprachlos, kolossal traurig und erschüttert…
    Warum müssen oft die Besten so unverdient früh dahin gehen wo wir Sie nicht mehr so gut erreichen…
    Ralf, ich wünsche Dir alles Gute für Deinen letzten Weg und die Zeit danach.
    Ein stiller Gruß

    Jürgen Trottier

  5. Lieber Ralf, wir sind unendlich traurig über Deinen plötzliche Tod.
    Du hast Dich ünermüdlich für uns Niederräder engagiert, danke.
    Wir mochten Deine freundliche und bescheidene Art.Bei den Niederräder Suppenfesten, wo wir auch mitkochten,durften wir Dich auch mit Deiner humorvollen Art außerhalb des politischen Alltags kennenlernen. Das Leben ist vergänglich, Dein Wirken und die Zeit mit Dir wird in uns lebendig bleiben.
    Ein letzter stiller Gruß
    Peter und Irene

  6. Lieber Ralf,
    wir haben uns 2005 das erste Mal persönlich gesprochen und uns über die
    “Initiative neue soziale Marktwirtschaft“ kurz INSM, ausgetauscht. Du warst wie immer gut informiert und kanntest diese demokratieschädliche, neoliberale Vereinigung schon damals.
    Mit wem kann ich zukünftig das neoliberale Gras wachsen hören und etwas dagegen unternehmen?
    Du wirst mir fehlen!

  7. Sehr entsetzt habe ich von der Todesnachricht erfahren. Ich kannte Herrn Heider nicht lange, habe ihn aber als redlichen, sehr, sehr netten und engagierten Lokalpolitiker kennen gelernt, mit offenem Ohr und Ideen der Hilfe. Ich habe ihm vieles zu verdanken, in einer Situation, die auch ihn entsetzt hat. Wenn 300 Menschen auf die Straße gesetzt werden sollen, so wie bei Atos in der Hahnstraße, dann ist das schon ein Ding. Herr Heider hat mit Hilfe nicht lange gefackelt. Und dafür bin ich ihm unendlich dankbar.
    Ich glaube nicht, dass die Lücke, die Herr Heider hinterlässt, zu schließen sein wird.
    Meine stillen Grüße gelten seiner Familie.

    Herr Heider, Sie wurden definitiv viel zu früh abberufen.
    Schlafen Sie gut.
    In stillem Gedenken
    Claudia Duffield-Bräuer

  8. Die Nachricht von Ralfs Tod hat mich am Montagmittag in meinem Urlaub erreicht. Sie hat mich sehr erschüttert und ich muss immer wieder an seine Familie und seine Freundin denken.
    Ich sehe Ralf noch vor mir, wie er liebevoll und stolz mit seiner Tochter bei Veranstaltungen zusammen saß. Ich habe meinen eigenen Vater verloren, als ich 22 Jahre alt war – das war schon schlimm. Wie unerträglich mag es erst für seine Tochter sein, die noch so jung ist.
    Leider kann ich selbst bei der Trauerfeier nicht dabei sein, da ich noch bis zum 28.4. im Ausland bin.
    Ich wünsche allen Hinterbliebenen ganz viel Kraft.

  9. „Resignieren werde ich nicht. Weder habe ich es getan noch denke ich es zu tun. Ich bin für Kämpfen.“(Herbert Wehner) So habe ich Ralf Heider erlebt. Ich werde ihn vermissen.

    Reinhold Dallendörfer

  10. Wir durften Ralf leider nur kurz im Rahmen des AK Region und Flughafen kennenlernen. Dabei hatten wir ihn als sehr angenehmen und engagierten Genossen erlebt.
    Im Namen der SPD Fraktion Nauheim möchten wir Ralfs Familie, wie auch der SPD Niederrad unser Mitgefühl aussprechen.

    Ein Stiller Gruß
    Frank Schmitz
    SPD Nauheim

  11. Gemeinsam mit so vielen Menschen im Frankfurter Süden und mit seinen politischen Weggefährtinnen und Weggefährten trauern auch wir um Ralf Heider, der am vergangenen Samstag für uns alle unerwartet und unfassbar aus dem Leben gerissen wurde.
    Ralf wird uns fehlen. Er war für uns immer ein fairer, integrer und verlässlicher Bündnispartner, wenn es darum ging, soziale Misstände anzuprangern und sich für die Rechte der Menschen einzusetzen. Mit seiner Offenheit und seiner Dialog- und Kooperationsbereitschaft auch über Parteigrenzen hinweg hat er stets ein gutes Beispiel gegeben und sich um die demokratische Kultur im Interesse des Prinzips „Menschen vor Profite“ nicht zuletzt im Kampf für eine lebenswerte Region und gegen den Flughafenausbau sowie gegen jede soziale Ungerechtigkeit und Benachteiligung der Schwachen in der Gesellschaft verdient gemacht.

    Für die Stadtteilgruppe der Partei DIE LINKE Frankfurt Süd

    Marlis Gutmann, Seniorenbeirätin im Ortsbeirat 5

  12. Lieber Ralf,
    ich werde Dich als einen wundervollen Menschen, Genossen und Freund in Erinnerung behalten.
    Kurt

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. (Jean Paul)

  13. Ein fairer und streitbarer Diskussionspartner, ein ruhiger und uneitler Mitstreiter, ein sympathischer Naturfreund wird uns fehlen.
    Ein letzter Gruss mit Worten von Friedrich Stoltze:
    „Nicht alle sind tot, deren Hügel sich hebt,
    wir haben geliebt und was wir lieben das lebt!“
    Tschau Ralf!

  14. Lieber Ralf Heider, in der Osternacht haben wir Ihrer gedacht. Man muss ab und an halt Grenzen überschreiten, sonst wird der Horizont zu eng. Die Nachricht von Ihrem plötzlichen Tod hat uns alle sehr berührt. In Niederrad habe auch ich Sie als engagierten Politiker für den Stadtteil kennen- und schätzen lernen dürfen. Unsere letzten Mailwechsel zur Stadtteilbücherei und anderen Projekten sind noch so nah. Und dann dieser unfassbar plötzliche Tod – der Gott, von dem ich glaube, dass er auch Sie in seinen guten Händen hält, lasse Sie jetzt auf andere Weise Ihrer Familie nahe bleiben, und er schenke Ihnen seinen Frieden. Danke für Alles, was Sie unserer Stadt und unserem Stadtteil gegeben haben!

  15. Lieber Ralf,

    wir können es immer noch nicht fassen, dass wir hier sind, mit Dir auf einem Friedhof. Denn Du bist ein so wesentlicher Teil unseres Lebens gewesen, dass wir uns die politische Arbeit gar nicht mehr vorstellen können ohne Dich.

    Du bist für uns ein Kämpfer, der sich nicht unterkriegen ließ. Du bist nie ausgewichen, wenn es darum ging, den Menschen, die Dich brauchten, zu ihrem Recht zu verhelfen. Du warst zur Stelle, hast mit vollem Einsatz gekämpft und Dich auch von mächtigen Gegnern nicht aufhalten lassen.

    Ich weiß noch, als Du anfingst, Dich für die Wohnungen im Mainfeld einzusetzen. Damals warst Du noch ziemlich allein und niemand hat geglaubt, dass der Abriss der Häuser noch zu stoppen sein würde. Aber Du hast Dich nicht beirren lassen und bist von Deinem Ziel nicht abgewichen. Du bist bei allen Versammlungen gewesen, hast Dich mit der Mieterinitiative getroffen, hast Anträge geschrieben, Dich mit der ABG und dem Dezernenten angelegt – und so langsam ist die Zahl Deiner Mitstreiter gewachsen. Schließlich bekamst Du Unterstützung von Peter Feldmann und – nachdem er dann OB war – konnte niemand mehr zurück und die Wohnungen blieben erhalten.

    Das war ein großer Erfolg und es zeigt, wie Du mit Deiner Energie, Beharrlichkeit und Ausdauer und Deinem Sinn für Gerechtigkeit das durchgesetzt hast, was Du von Anfang an für richtig hieltest.

    Und Widerstände gab es wahrlich genug. Aber ich kenne kaum jemand, der sich so furchtlos und cool über alle Widerstände hinweggesetzt hat, wie Du. Das habe ich an Dir bewundert und hoffentlich auch von Dir gelernt.

    Beispiele für Dein Engagement gibt es viele – angefangen vom Umzug der Stadtteilbücherei bis zur Stilllegung der Landebahn. Auch Letzteres wird ja immer noch für unrealistisch gehalten. Aber ich bin mir ziemlich sicher: Wenn Du mehr Zeit gehabt hättest, dann hättest Du auch das noch geschafft.
    Dabei ging es Dir immer um Menschen, die ungerecht behandelt wurden, die sich selbst nicht wehren konnten. Du hast Dir ihre Sorgen zu eigen gemacht, hast Solidarität gezeigt, hast in Windeseile die Probleme identifiziert und mit unglaublicher Treffsicherheit die politische Zielrichtung bestimmt.

    Und im Nachhinein kann ich sagen, Du hast in den 15 Jahren, in denen ich Dich kenne, sehr Vieles erreicht und Dich selten geirrt.

    Du warst von ganzem Herzen Sozialdemokrat. Und für die SPD im Frankfurter Süden warst Du ein politischer Kompass, ein Orientierungspunkt – uns immer einen Schritt voraus – und mit Deiner Kandidatur warst Du in den letzten Jahren auch der Mittelpunkt unseres politischen Lebens.

    Umso mehr tut es weh, dass wir nun allein weiter machen müssen. Dass wir Dich nicht mehr anrufen können, wenn es brennt, dass Du uns nicht mehr aus dem Sessel reißt, wenn es Wichtiges zu tun gibt, uns nicht mehr die Welt erklärst oder mit uns um die beste Lösung streitest. Wir werden Dich sehr vermissen.

    Denn Du warst nicht nur ein politischer Weggefährte, sondern auch ein Freund. Dir konnte man vertrauen – was in der Politik nicht selbst-verständlich ist – auf Dich konnte man sich 100% verlassen. Mit Dir konnte man durch Dick und Dünn gehen und Du warst immer da, wenn man Dich brauchte.

    Wir danken Dir, dass wir einen Teil Deines Weges mit Dir gehen durften. Dass wir mit Dir kämpfen, lachen und streiten durften. Dass wir mit Dir verlieren und gewinnen durften, und dass Du uns immer wieder Mut gemacht hast.

    Wir danken Dir für Deine Unterstützung, Dein Verständnis, Dein Mitgefühl und für Deine große Solidarität.

    Du hast die Geschicke der südmainischen Stadtteile mitgeprägt und hinterlässt sie lebenswerter und besser als Du sie vorgefunden hast. Auch dafür danken wir Dir.

    Und wir danken Dir für den Wahlkampf im letzten Jahr. Denn die vermeintliche Niederlage, war in Wirklichkeit doch ein Sieg – nur ein Etappensieg, aber immerhin ein Teilerfolg für Dich, die SPD und die fluglärmgeplagten Menschen.

    Heute sind wir erschüttert über den Verlust, der uns so plötzlich getroffen hat. Und über die Leere, die Du hinterlässt und die kein anderer füllen kann. Doch es kommt eine Zeit, in der die Trauer nachlässt und wir weniger an unseren Verlust denken, und mehr an das, was wir mit Dir erlebt haben – daran wie Du warst und an die Dinge, die Du gesagt und getan hast.

    Und wenn der Schmerz langsam vergeht, dann werden drei Dinge in unseren Herzen zurückbleiben:

    Anerkennung, Dankbarkeit und Liebe.

    Adieu, mein Freund

Schreibe einen Kommentar