Unsere Wunschliste an den neuen Verkehrsdezernenten für den Stadtteil Niederrad

Mit Yannick Schwander stellt die CDU nun den neuen Verkehrsdezernenten Frankfurts. Die SPD Frankfurt Niederrad wünscht ihm für diese Aufgabe alles Gute, erwartet von ihm aber vor allem eines, dass er die Probleme unseres Stadtteils nicht länger liegen lässt. Niederrad wartet seit Jahren auf Lösungen und wir werden genau hinschauen, ob unter neuer Verkehrspolitik tatsächlich etwas passiert oder ob es bei Ankündigungen bleibt.

Wie dringend das ist, zeigt sich gerade in diesen Tagen. Vom 30. Juli bis zum 1. August finden im Waldstadion drei Konzerte von The Weekend statt. Die Straßen in Niederrad sind verstopft, Elterntaxis bringen und holen ihre Kinder mitten durch die Wohngebiete, Parkplätze fehlen, der Nahverkehr ist überlastet und der Alltag der Anwohnerinnen und Anwohner wird tagelang massiv beeinträchtigt. Das ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck einer Verkehrspolitik, die unseren Stadtteil seit Jahren aus dem Blick verliert. Es muss endlich ein gescheites Verkehrskonzept für Niederrad erarbeitet werden, das die Anwohnerinnen und Anwohner wirksam schützt, statt sie weiter von Ausnahme zu Ausnahme im Regen stehen zu lassen. Dazu gehören für uns ausdrücklich sichere Schulwege, insbesondere rund um die KGS Niederrad, sowie eine spürbare Entlastung des Lyoner Quartiers und den Süden von Niederrad.

„Wir schauen jetzt genau hin, ob auf Ankündigungen auch endlich Taten folgen“, sagt Zsofia Pilz, Vorsitzende der SPD Niederrad. „Niederrad hat lange genug gewartet. Unsere Anwohnerinnen und Anwohner haben ein Recht darauf, dass ihr Alltag und ihre Sicherheit nicht länger hinter Großveranstaltungen zurückstehen müssen.“ Niederrad ist kein Durchgangsraum für Veranstaltungsbesucher, sondern in erster Linie ein Zuhause für tausende Menschen. Die SPD Niederrad erwartet von Yannis Schwander mehr als warme Worte zum Amtsantritt.

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