SPD Niederrad begrüßt Aufschub der KGS Niederrad

Pressemitteilung
der SPD Niederrad
vom 1.6.2016

SPD Niederrad begrüßt Aufschub der KGS Niederrad
Sorgfältige und verlässliche Planung braucht Zeit

Die SPD Niederrad hat mit Erleichterung die Nachricht aufgenommen, dass die KGS Niederrad nun aufgrund der niedrigen Anmeldezahlen doch noch nicht zum neuen Schuljahr den Betrieb aufnehmen wird. „Es ist sicher nicht nur die ungeklärte Standortfrage zum Zeitpunkt des Anmeldeschlusses, der die Schule nur für wenige Eltern attraktiv machte, sondern auch die überkommene Schulform der KGS. Wenn schon Gesamtschule dann richtig, das ist der Elternwunsch. Das zeigen die hohen Anmeldezahlen der IGS Süd.“, ist sich Stefanie Then, Vorsitzende der SPD Niederrad, sicher. Mit der Entscheidung des staatlichen Schulamtes besteht nun für die Planungsgruppe ohne Zeitdruck die Möglichkeit ein für Niederrad maßgeschneidertes Schulkonzept zu entwickeln. Genauso kann nun entspannt die Standortsuche weiterverfolgt werden. „Am Ende dieses Prozesses haben wir hoffentlich in Niederrad einen Schulneubau an einem von allen akzeptierten Standort, der dem Schulkonzept der neuen Gesamtschule pünktlich zur Inbetriebnahme den idealen Raum bietet. Sorgfältige Planung braucht Zeit.“, ist Stefanie Then überzeugt.

„Wir verstehen die Kritik der Stadtschulelternsprecherin Alix Puhl sehr wohl. Jedoch spricht es nicht gerade für eine sorgfältige und verlässliche Planung, mit einer neuen Gesamtschule provisorisch auf Kosten der Niederräder Salzmannschule an den Start gehen zu wollen. Sicher findet die Mehrzahl der an der KGS angemeldeten Schüler, das sind fast ausschließlich Schüler für den Haupt- und Realschulzweig, in der Salzmannschule Platz. Somit wäre zumindest in der Frage des Ortes kein umdisponieren der betroffenen Eltern und Kinder notwendig.“, so Ortsbeirätin Petra Korn-Overländer von der SPD Niederrad. „Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass die Salzmannschule auch im nächsten Schuljahr Nutzer ihrer Außenstelle bleibt und ist. Alles andere wäre wenig nachvollziehbar und aus unserer Sicht nicht akzeptabel.“

Die SPD Niederrad fordert auch weiterhin für ihren Stadtteil eine Integrierte Gesamtschule als rhythmisierte Ganztagsschule mit den Schwerpunkten Informatik und Technik sowie einer Oberstufe, aufbauend auf dem erfolgreichen Konzept der Salzmannschule. Unterstützt wird die SPD Niederrad dabei von der Frankfurter SPD, die dies auf ihrem Parteitag Ende April mit großer Mehrheit beschlossen hat. „Die jetzt gewonnene Zeit sollten wir sinnvoll nutzen, damit wir eine attraktive Gesamtschule für Niederrad entwickeln können.“, so abschließend Petra Korn-Overländer.

Pressekontakt
Stefanie Then
01634417853
then@spd-niederrad.de

2 comments on “SPD Niederrad begrüßt Aufschub der KGS Niederrad

  1. Nach meiner Meinung hätte mann den Eltern der 4 Klassen nie erwähnen sollen, das eine KGS in Niederrad eröffnet wird. So lange nicht alles unter Dach und Fach wäre . So wäre dieser Chaos nie passiert. Und die Eltern wären auch nicht so sauer. Was sehr verständlich ist nach meiner Meinung.

  2. Ursprünglich war eine Integrierte Gesamtschule für das Schuljahr 2019/20 in der Planung. Erst bei der Finalisierung des Schulentwicklungsplans wurde daraus plötzlich eine Kooperative Gesamtschule (KGS), die noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen sollte. Ganz ohne Standort. Es waren mutige Eltern, die dennoch ihre Kinder dort angemeldet haben oder einfach nur solche, die keine andere Wahl hatten, weil die Salzmannschule keine fünfte Klasse mehr aufnehmen darf. Mit der Verschiebung der KGS sollte das Schulamt nun auch Nägel mit Köpfen machen und im Gegenzug doch noch eine fünfte Klasse an der Salzmannschule zulassen. Das ist übrigens bereits Beschlusslage der Frankfurter SPD auf Initiative unseres Ortsvereins.

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